Eigentlich war zu Beginn erst eine Führung durch die BBS geplant, um “das Eis zu brechen” und locker ins Gespräch zu kommen. Das war in diesem Fall unnötig, denn Matzoll stieg direkt in einen intensiven Austausch mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Martin Rieger, der Regionalleiterin Pflege, Esther Jonke, und BBS-Leiter Dr. Heiko Schoppe ein. Der Abgeordnete interessierte sich besonders für die Themen Arbeitsunfähigkeit und Hilfsmittel. Aber natürlich ging es auch um den “Blockbuster” der Arbeit des Medizinischen Dienstes Westfalen-Lippe - Pflegebegutachtung. Zum BBS-Rundgang kam es dann natürlich auch noch, inklusive des Besuchs der Zentralen Kundenbetreuung. Das Callcenter des Medizinischen Dienstes, wo jeden Tag tausenden Versicherten bei Fragen rund um den Termin zur Pflegebegutachtung weitergeholfen wird.
"Solche Besuche vor Ort sind für mich unverzichtbar. Politik funktioniert nur, wenn man versteht, wie Entscheidungen in der Praxis ankommen. Der Medizinische Dienst steht an einer entscheidenden Schnittstelle – zwischen Versorgungsqualität, Kostendruck und den Ansprüchen von Patientinnen und Patienten", erklärte Matzoll nach seinem Besuch.