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Medizinischer Dienst warnt vor Betrugsmasche in Dortmund

Der Medizinische Dienst Westfalen-Lippe warnt vor einer perfiden Betrugsmasche in Dortmund, bei der sich Diebe als pflegefachliche Gutachter ausgeben. Angeblich solle der aktuelle Pflegegrad spontan überprüft werden. So wollen sich die Täter Zutritt zu einer fremden Wohnung verschaffen. Betrugsmaschen dieser Art sind dem Medizinischen Dienst aus der ganzen Region bekannt, einen aktuellen Betrug dieser Art gab es jetzt in Dortmund.

Ausrufezeichen

In mindestens einem Fall war es hier einem Betrüger gelungen, sich als vermeintlicher Gutachter des Medizinischen Dienstes Zutritt zur Wohnung eines älteren Herrn zu verschaffen und ihm Geld zu klauen. Aufgrund der Schilderung des Geschädigten kann man davon ausgehen, dass der Dieb sich sein Opfer aufgrund eines vorher dort geparkten Autos eines Pflegedienstes ausgesucht hatte.

Der Medizinische Dienst Westfalen-Lippe weist ausdrücklich darauf hin, dass er nicht spontan zu einer Pflegebegutachtung kommt, sondern nur nach vorheriger schriftlicher Ankündigung am angekündigten Tag zu den Versicherten. Im Vorfeld schickt der Medizinische Dienst Westfalen-Lippe den Versicherten ein Schreiben, auf dem sich ein Servicecode befindet. Diesen Code können die echten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes bei Besuchen und bei Telefonaten angeben.

Im Hausbesuch können sich zudem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes Westfalen-Lippe ausweisen. Die auf dem Ausweis befindliche Dienstnummer können Versicherte beim Medizinischen Dienst Westfalen-Lippe unter der Rufnummer 0251/5354-0 überprüfen lassen. Olaf Plotke, Pressesprecher des Medizinischen Dienstes Westfalen-Lippe, rät: „Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie einen verdächtigen Besuch oder einen verdächtigen Anruf erhalten.“

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